Vor ein paar Tagen habe ich auf Linked In gepostet, dass Adobe zu teuer ist und im Anwenderbereich wegen der Kosten gegen seine Wettbewerber verlieren könnte. Wir waren als Web-Agentur gerade für einen Testmonat auf die Affinity-Softwares umgestiegen.

Und heute kommt der Adobe-Clone bzw. die Vibe-Coding-Version „PhotoCraft“ raus, die Photoshop ersetzen könnte. Dazu dann auch gleich die ganze Online-Suite „ArtCraft„, die sehr viel kann, wofür Adobe jeden Monat sehr viel Geld berechnet. Die Website von ArtCraft ist modern, hat AI-Feeling und macht Spaß.

Kommt jetzt die Klagewelle und der Imageverlust für die Platzhirsche?

Große Konzerne greifen ja dann erstmal zu rechtlichen Mitteln, statt die Situation zu Ihrem Vorteil zu nutzen. Siehe Lego, die sich mit einem kleinen erfolgreichen YouTuber angelegt haben, der asiatische Kopien derer Modelle vorgestellt hat. Mit dem Effekt, dass er Lego nun mit jeder Episode lächerlich macht und für chinesische Nachbauten eine echte Nachfrage entstanden ist, die dem Platzhirsch wirklich Verluste bringt.

Wahrscheinlich wird Adobe ebenso versuchen, mit teuren Klagen gegen die kostenlose Open Source Version vorzugehen. Obwohl diese bereits im Netz ist und dort seit Tagen millionenfach verbreitet wird. Adobe würde mit einem Rechtsstreit nicht viel retten können. Also muss Adobe jetzt massiv umdenken und mit der Disruption arbeiten. Und zwar schnell, bevor die Aktionäre ihre Aktien verschleudern müssen.

Verstehen wir eigentlich, was hier gerade passiert???

Bedeutet KI, dass jetzt das Ende der Software-Konzerne kommt?

Wird sich jetzt jedes mittelständische Unternehmen einfach sein eigenes Betriebssystem mit KI Vibe-Coden? Was passiert dann mit Microsoft, wenn deren teure Lizenzsoftwares nicht mehr benötigt werden? Was mit SAP? Was passiert, wenn jeder einen eigenen Mac-Mini als lokalen Unternehmens-Host nutzt und niemand mehr jeden Monat hunderte Euros für Clou-Lizenzen zahlt?

Je nach Branche kosten manche Softwares mehrere tausend Euro pro Monat an Lizenzen. Da lohnt es sich doch, ein Team zusammenzustellen, das die Firmensoftware über KI coded und kontinuierlich entwickelt. Und daraus entstehen dann wieder neue Anwendungsbereiche und Jointverntures mit anderen Teams, die ebenfalls Softwares entwickeln. Hoch customized. Es lohnt sich ja auch für all die großen Konzerne, zig Anwälte zu beschäftigen, um die Steuer zu vermeiden.

Dann lohnt es sich doch, die langfristigen Kosten für Software-Lizenzen zu berechnen und die Summe gegen die spezialisierte Ausbildung einer Person im Unternehmen oder das Engagieren einer KI-Agentur wie der Class Brothers GmbH zu berechnen.

Beispielrechnung Software Lizenzen durch KI Software ersetzen.

Nehmen wir ein Unternehmen im Mittelstand mit 30 Arbeitsplätzen im Büro. Jeder Arbeitsplatz nutzt eine Office-Software als Cloud-Lizenz für 29 Euro je Platz pro Monat.

30 x 29 Euro = 870,00 Euro monatlich

12 x 870 Euro = 10.440,00 Euro jährlich

Nur für die Office-Lösung.

Dazu kommt dann die Warenwirtschaft, das Buchhaltungsprogramm, die Marketing-Software und so weiter. All das war bisher als Eigenentwicklung absolut undenkbar. Wirtschaftlich und vom KnowHow.

 

Die gewagte These: KI statt Lizenzen

Aber mit KI? Mit Vibe Coding? Mit erfahrenen KI-Beratern und KI-Software-Experten ist es theoretisch möglich, für die Kosten eines Jahres eigene Software zu schreiben.

Natürlich werden jetzt die muffigen alten IT- / Netzwerktechnik-Programmier, die seit 25 Jahren jedem Fortschritt nur Zweifel entgegenbringen mit hunderten Einwänden kommen, warum das NICHT gehen sollte. Genau die Typen, deren Büro immer komisch vergammelt riecht, wo sich noch alte Fax-Geräte und vor allem alte Modems in der Ecke stapeln („Wenn die Apokalypse kommt, kann ich damit noch ins Internet.“). Ein Geschäftsführer, der 2026 noch solche Leute beschäftigt und der Mangel- und AngstDenke dieser Leute vertraut, kann seine Bude auch jetzt schon zu machen.

Als KI-Berater sind wir da eher nach vorne gewandt und finden Lösungen, statt nach Gründen zu suchen.

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Wir sind KI-Berater

Wir können Ihnen helfen, die Zukunft Ihres Unternehmens neu zu denken! Wir wissen nicht, wie genau die Zukunft aussieht. Aber wir wissen, dass KI vieles von dem vernichten wird, was wir aktuell als gegeben akzeptieren. Es wird Zeit, alles in Frage zu stellen!

Kann ich mit KI ein eigenes Betriebssystem coden? Ja.

Das Thema Obsoleszenz – also der bewusste Einbau sg. Sollbruchstellen – sorgt seit Jahrzehnten dafür, dass wir mehr kaufen und wegschmeißen, als wir müssten.

Ich habe eine Kiste voller MacBooks, iPhones, Android Phones und Tablets, die ich nicht mehr nutzen kann. Durch Software-Updates sind alle so langsam geworden, dass es schlicht keinen Spaß mehr macht, sie zu benutzen. Optisch sind sie gut erhalten. Nur die Rechenleistung ist zu langsam für die aktuellen Anforderungen.

Jetzt mal ehrlich: Für Kreative, die Videos oder Grafiken oder 3D-Renderings erstellen, ist ein schneller Rechner natürlich wichtig. Aber für jemanden, der nur im Internet surft und eine Tabelle ausfüllt, reicht doch eigentlich alte Technimk länger aus.

Und jetzt mal ehrlich: Die Features haben sich gefühlt nicht verändert. Aber die Apps und Prozesse fressen bewusst mehr Rechenpower oder rechnen sogar sinnlose Prozesse, um das Gerät langsam zu machen. Nur mit dem Ziel, dass man sich alle paar Jahre ein neues Gerät kauft, das man eigentlich nicht braucht.

 

Beendet KI die Obsoleszenz und kann KI dafür sorgen, dass Geräte länger im Umlauf bleiben?

Es wäre durchaus wünschenswert. Ich bin kein Freund der Abos, die immer teurer werden. Oben genanntes Adobe gab es früher als Einmalkauf für irgendwas um 600 Euro. Heute nur als Abo für ca. 80 Euro monatlich. Was soll das? Kaufe ich also nur die Nutzung? Die Adobe-Suite auf CD konnte ich verkaufen. Mein Abo? Nicht. Ich muss sogar eine Strafgebühr bezahlen, wenn ich vorher aus dem Abo aussteigen will.

Für mich ist das weit weg von „Kundenfreundlichkeit“. Das ist mehr Kunden-Fest-Bindung. Und wie alles in der Evolution wird es immer einen besseren Weg geben, wenn etwas nicht mehr ins System passt.

Schreibe ich mir jetzt ein eigenes KI-Betriebssystem? Ja.

Ein eigenes Betriebssystem für mein Tablet? Für meinen alten Mac mit 6 Kernen und Intel-Chip? Mit meiner eigenen Usability? Und eigenen Apps? Ja, warum nicht?

Und warum verteile ich es dann nicht kostenlos als Open Source über GitHub in die Welt, damit wir Millionen alter Tablets und Smartphones und Laptops weiter nutzen können? Denn sie liefen doch irgendwann mal schnell genug.

Die Herausforderung werden die populärsten Apps sein. Aber auch hier wird die KI einen Weg finden, um WhatsApp auf dem eigenen OS laufen zu lassen.

Was passiert, wenn KI eigene Software für Unternehmen entwickelt?

Die Absätze von Apple, Samsung & Co. würden merklich zurück gehen.

Aber auch die Zahl der zu entsorgenden Geräte. Und damit der Müll und die Umweltbelastung…

Und es würde ein neuer Hype entstehen um junge Vibe-Coder, die völlig irre Betriebssysteme coden.

Sicherheit und Hacks? Vielleicht wäre das Thema auch hinfällig. Wer entwickelt schon einen Virus für ein Betriebssystem, das es nur auf meinen Devices gibt? Und die KI kann schließlich auch einen starken Sicherheits-Audit machen und das Betriebssystem oder die Software abschotten.

Wie auch immer, es wird wild.

Wir sind KI-Berater. Mit KI Websites erstellen machen wir routiniert. Als Kreativ-Agentur denken wir um Ecken, die linear denkende Menschen gar nicht als Ecke begreifen. Wir finden Lösungen für die Zukunft, während andere noch Faxe versenden.

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KI-Beratung für die Zukunft im Mittelstand

Ist KI unsere Chance, um den deutschen Mittelstand mit eigenen Softwarelösungen auf das nächste Level zu heben? Wir finden es raus. Wir sind KI-Fachmänner und spezialisiert auf smarte Lösungen mit KI.

Sebastian Class

Author Sebastian Class

Künstliche Intelligenz ist gleichermaßen spannend und mit Vorsicht zu betrachten. Als erfahrener Gründer und Start Up Berater beschäftigt sich Sebastian Class intensiv mit den Möglichkeiten von KI, der Zukunft für Smart Cities und der Veränderung, die KI für den globalen Arbeitsmarkt bringen wird. Auf KI-Assistenz.com teilt er wichtige Insights aus seiner täglichen Arbeit mit KI und den Erfahrungen, die Kommunen und Mittelstand mit KI-Agents, KI-Frameworks und Robotik machen.

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